Das Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe und Integration von Geflüchteten. Das Rezept: Fastfood & Fastfacts. Man nehme Kulinarik und Kultur aus den Heimatländern der Zuflucht suchenden und mixe diese Zutaten zu einem mobilen Streetfood-Angebot. Mit seiner „Refugees’ Kitchen“ hat ein Team von der Fachhochschule Dortmund den Future Award 2016, Kategorie Culture, gewonnen.

„Refugees’ Kitchen“ ist ein multifunktionales Küchenmobil mit Dachterrasse, das in gemeinsamer Arbeit einer Gruppe von Künstlern und Geflüchteten geplant, gebaut und betrieben wird. Die Macher servieren kulinarische Köstlichkeiten aus ihren Heimatregionen und garnieren ihr Fastfood-Angebot mit Fastfacts zu den Hintergründen ihrer Flucht, zur Geschichte und aktuellen politischen Lage in ihren Herkunftsländern. Damit die Info-Häppchen auch für Gäste mit Berührungsängsten bekömmlich sind, gibt es zusätzlich Livemusik, Tanz und andere Darbietungen, die zum Mitmachen und Diskutieren einladen.
„Refugees’ Kitchen“ will dazu beitragen, soziale, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Probleme in einem einzigen Projekt zu lösen. Menschen aus verschiedenen Kulturen sollen sich ungezwungen im öffentlichen Raum näherkommen und schätzen lernen können.
Die Premiere mit dem ersten Küchenmobil 2016 in Oberhausen war ein voller Erfolg. Es soll in Zukunft durch verschiedene Städte touren und langfristig viele Nachahmer finden. Damit sollen Geflüchtete die Möglichkeit haben, sich in selbstverwalteten Gruppen eigene Existenzen aufzubauen.

Mehr Videos zum Future Award: lumind …